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Sinners of Night
Welcome

Willkommen hier im Sinners of Night. Wir sind ein L3S3V3 Darkfantasy Board mit Szenentrennung, welches sich an den Büchern von J. Frost orientiert, was die Rassen angeht. Hier ist jeder gerne gesehen egal ob mit den Büchern vertraut oder nicht und ihr dürft euch gerne umsehen, die Rassenbeschreibungen durchlesen und könnt euch bei Fragen jederzeit beim Team melden. Bevor ihr euch hier mit einem Charakter anmeldet ist es Pflicht sich mit einer Kurzbeschreibung in der Introduction oder bei uns auf Discord in der Charakterschmiede zu melden. Einfach damit wir schauen, dass wir ein paar passende Relations für euch finden.
Team

Saint und Sinner stehen euch stets zu Diensten bei Fragen, Anregungen, Kritik oder auch Ideen die ihr an den Mann bringen wollt. Gerne kann für Gäste über die Q&A oder per Discord (Namen auf der Teamseite hinterlegt // Bei den Namen verlinkt) nach einem Testaccount gefragt werden, wenn man sich ausführlicher umsehen will.

Plot

Lange war es ruhig in Madison, bis eine gewisse blonde Vampirin das Devils Advocate betrat und der Besitzer sich aufgrund einer alten Rechnung mit ihrem Ahnherren dazu entschloss, diese gefangen zu nehmen. Natürlich musste dies den russischen Meistervampir auf den Plan rufen, welcher ein kleines Geheimnis und die ein oder andere Überraschung mit sich bringt. Ohne es zu wissen, hatte der Vampir damit den ersten Stein gelegt zu etwas, was eskalieren würde auf eine Weise, die er sich wohl nicht hätte erträumen lassen. Und wäre all das nicht genug schwingt sich eine kleine Glaubensgemeinschaft immer weiter auf und es passieren sehr seltsame Dinge um diese herum, die das Leben nicht unbedingt einfacher macht. Zu Wem du gehörst und in wie weit du involviert bist? Du entscheidest und für freuen uns drauf
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Inplaydaten, Wetter

Wir spielen gerade die Monate Februar bis Dezember 2020 in Madison, Wisconsin. Aber bitte ohne Corona. In dem Fall sind wir ein klein wenig alternativ unterwegs. Das Wetter in Madison besteht aus knackig kalten Wintermonaten mit viel Schnee, in denen sogar die Seen, die diese Stadt umgeben, sogar fast komplett zufrieren. Die Sommer sind besonders schwül und liegen so um 25-28 Grad. Generell ist diese Stadt mit sehr vielen Regentagen gesegnet.
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Nikolai Wolkow

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Nikolai Wolkow

Nikolai Wolkow

Der Pelzer Offline

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Beiträge: 26
Themen: 2


Rasse: Vampir
Geschlecht: Männlich
Alter: 1.871 Jahre
Geburtsjahr: Im Jahr 149 n. Chr.
Herkunft: Sarmatien → heutiges Russland
Beruf: Offizier und Werwolfsjäger von Andrej Orlow
Beziehungsstatus: Langzeit-Single
Zu seiner menschlichen Zeit lebte Nikolai das typische, sarmatische Nomadenleben, welches neben kriegerischen Tätigkeiten vor allem aus der Pferdezucht bestand, wobei diese ihnen sowohl als Nutztiere, als auch als Nahrungsquelle dienten. Aufgrund seines hohen Alters war Nikolai in der Gesellschaft sehr geschätzt und häufig wandte man sich an den 188 cm großen Mann, wenn man einen Rat benötigte. Mutmaßlich im Jahr 199 n. Chr. traf Nikolai auf Levente Antropov traf und durch ihn verwandelt wurde. Seine nachfolgenden Jahre als junger Vampir verbrachte Nikolai zuerst als Mitglied in Mencheres Sippe und pflegte dort auch engere Kontakte zu Vampiren und Ghulen, die nicht zu Andrejs Blutlinie gehörten. Unter anderem traf er sich des öfteren mit Nate und pflegte zu ihm eine Art lockeres Freundschaftsverhältnis, welches lange Zeit bestehen bleiben sollte. Im Jahr 408 gründete sein Urahn Andrej seine eigene Sippe und Nikolai ging somit in dessen Herrschaft über. Zu seinem direkten Ahnherren Lev pflegte Nikolai bereits damals eine enge, freundschaftliche Verbindung, sodass er schnell zu dessen rechter Hand wurde. Unter Andrejs Herrschaft verkam Nikolai im Laufe der Jahrhunderte immer mehr zu dem Mann, der er heutzutage ist. Obwohl er weithin Andrejs Willen unterworfen ist, fühlt Nikolai sich dabei deutlich freier als seine Sippenbrüder, da er als Werwolfsjäger nicht oft im Anwesen des älteren Sarmaten anzutreffen ist. Vielmehr streift er durch die Gegend und verbreitet dort Angst und Schrecken unter anderen übernatürlichen Wesen, denn wenngleich „der Pelzer“ für sein Geschick in der Ausrottung von Werwölfen bekannt ist, sind auch andere übernatürliche Wesen nicht vor ihm sicher. Sein Erfolg hat dabei jedoch einen hohen Preis, denn in den letzten Jahrhunderten – insbesondere seit dem Tod seines Ahnherren – fühlt Nikolai sich zunehmend ausgebrannter, kompensiert dies oftmals aber mit weiterer Grausamkeit. Dies merkt man dem zumeist stets lächelnden Vampir mit dem warm wirkenden, haselnussfarbenden Augen allerdings nicht wirklich an. Unter den Werwölfen erfreut der 1.871 Jahre alte Meistervampir sich einer mehr, als fragwürdigen Berühmtheit, als Massenmörder.
#1
23.07.2024, 00:05

 

⋅Nikolai Wolkow⋅

So tell me, where shall I go? To the left, where nothing's right? Or to the right, where nothing's left?

And you are who?

Erzähle uns alles über dich.

Allgemeines

1.871 Jahre alt || wahrscheinlich geboren im Jahr 149 n. Chr. ⋅ im südlichen Teil des Uralgebirges, Sarmatien || heutiges Russland ⋅ Offizier von Andrej Orlow ⋅ verliebt in Mikaela Fernandez ⋅ 188 cm ⋅ 98 kg⋅ Haselnussbraune Augen ⋅ Dunkelbraune Haare, die teilweise ergraut sind ⋅


Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann? Die meisten Werwölfe definitiv nicht, denn unter den Gestaltenwandler gilt „der Pelzer“ als das größte Monster in Menschengestalt und schlägt somit jeden gesichtslosen Schrecken bei weitem. Obwohl er tatsächlich vor allem unter diesen leicht irreführenden Spitznamen bekannt ist, lautet der bürgerliche Name des berühmten Werwolfsjäger Nikolai Iljitsch Wolkow, doch nicht mal in der Sippe von Andrej Orlow, der er zugehörig ist, findet dieser Name häufige Verwendung. Andrej und Nikolai verbindet jedoch nicht nur die reine Sippenzugehörigkeit, denn der Pelzer arbeitet für den Kriegsfanatiker als eine Art Offizier, wobei Nikolais Schwerpunkt weniger auf die sippentypischen Kriegssperenzien liegt, sondern vielmehr auf die Auslöschung „unwerter Lebewesen“. Was schwer nach Genozid kling, ist genau dies auch, wenngleich längst nicht nur Werwölfe, sondern auch Höllenhunde und Magischtalentierte in seiner Gegenwart um ihr Leben fürchten müssen. Um den Hauptwohnort seines Sippenherren, nahe Nowosibirsk in Sibirien, hat der dort ebenfalls wohnhafte Nikolai daher eine Art Todesstreifen errichtet, geht aber auch über diese imaginäre Grenze hinaus seiner abscheulichen Arbeit nach. In den letzten Jahren wurde es dabei zunehmend ruhiger um Nikolai, was offiziell schlichtweg der Tatsache geschuldet ist, dass kein anderes, übernatürliches Wesen mehr freiwillig dieses Gebiet betritt.
Geboren wurde Nikolai, der gebürtig eigentlich Nikkola heißt und dies nur an das moderne Zeitalter anpasste, mutmaßlich um das Jahr 149 n. Chr. herum am Fuße des südlichen Gebietes des Uralgebirges, welches damals noch zu dem nicht mehr existierenden Land Sarmatien gehörte. Den Großteil seines Lebens verbrachte Nikolai zudem im heutigen Russland sieht dieses als sein Heimat Land an, obgleich er sich dort nicht richtig zuhause fühlt.

Dass der Pelzer als eine der grausamsten Bestien der übernatürlichen Welt gilt, sieht man ihn übrigens nicht an. Meistens trifft man den 188 cm großen Mann mit einem freundlichen bis charmanten Lächeln auf den Lippen an und trotz seines muskulösen Körperbaus und einem Gewicht von gut 98 kg erscheint er alles andere, als bedrohlich. Da Nikolai in einem, für damalige Verhältnisse sehr hohem Alter verwandelt wurde, sind mehr, als nur ein Paar graue Haare in dem ansonsten dunkelbraunen Schopf zu finden. Sein Bart ist hingegen beinah gänzlich ergraut. Nikolais Augen haben einen ebenfalls freundlich wirkenden haselnussbraunen Farbton, sodass man ihn allgemein als einen attraktiven, aber nicht allzu herausstechenden Mann bezeichnen kann.

Nie für möglich gehalten hätte der zuvor als Langzeit-Single ohne romantische Ambitionen geltende Meistervampir zudem, dass er sich auf der Party von Belay Jumah in der Nacht vom 30ten auf den 31. März 2020 Hals über Kopf verliebt – und zwar ausgerechnet in die Werwölfin Mikaela Fernandez, die offiziell Nathaniel Jefferson gehört, aber sich seit der Party in Nikolais Gewahrsam befindet. Akzeptieren kann dieser seine Gefühle jedoch nur schwer und verspürt einen gewissen Selbsthass auf sich, wenngleich diese Verliebtheit dazu führen wird, dass Nikolai sein gesamtes Leben in Frage stellen und verändern wird.

Personality

Stärken

Wolf Anpassungsfähig
Wolf Belastbar
Wolf Besonnen
Wolf Effizient
Wolf Geduldig
Wolf Gesellig
Wolf Kompetent
Wolf Scharfsinnig
Wolf Souverän
Wolf Überwiegend rational



Schwächen

Wolf Abgestumpft
Wolf Beharrlich
Wolf Defätistisch
Wolf Dickfellig
Wolf Gehemmt → wenn es um seine eigenen Bedürfnisse geht
Wolf Neigt dazu höflich reserviert zu sein
Wolf Pragmatisch
Wolf Schwermütig
Wolf Selbst geißelnd → im Bezug auf seine Schuldgefühle
Wolf Selbstkritisch


Vorlieben

Wolf Alte Bücher
Wolf Americano (Cocktail)
Wolf Feinmechanik
Wolf Fledermäuse
Wolf Geräusch von Regen & Gewitter
Wolf Handgeschriebene Briefe
Wolf Kuschelige Betten
Wolf Lateinamerikanische Tänze
Wolf Pferdesport
Wolf Waldspaziergänge


Abneigungen

Wolf Amerikaner → empfindet sie als kulturloses Volk
Wolf Aufschneider
Wolf Bier
Wolf Digitaluhren
Wolf Duft von Zitrusfrüchten
Wolf Grundlose Gewalt
Wolf Geräuschwirrwarr
Wolf Motten
Wolf Überkandidelter Lebensstil
Wolf Vogelgezwitscher am Morgen → stört ihn beim Einschlafen

Relations

@Adrian Romero Castro || @Andrej Orlow || @Ephraim Jeremias || @Iblis || @Maeve Sullivan || @Maia Harding || @Mencheres || @Mikaela Fernandez || @Nathaniel Jefferson || @Polina Saizewa || @Valentin Sobolew || @Vlad Tepesh

Nikolais Eltern

Nikolai war das neunte Kind eines angesehenen, sarmatischen Kriegers und dessen Ehefrau, die ein typischen Leben für Nomadenfrauen jener Zeit führte. Soweit Nikolai sich erinnern kann, war die Ehe seiner Eltern dabei stets harmonisch und von gegenseitigen Respekt geprägt. Sein Verhältnis zu seinen Eltern war zudem stets gut, wobei sein Vater zudem auch sein Lehrer in Sachen Kampf und Jagd gewesen war. Trotzdem denkt Nikolai heutzutage kaum mehr an sie, wenngleich er als Patronym dennoch den Namen seines Vaters Ilja wählte.


Nikolais Geschwister

Insgesamt hatte Nikolai dreizehn Geschwister, wovon neun seine Schwestern und vier seine Brüder waren. Viele seiner Geschwister starben jedoch bevor sie das junge Erwachsenenalter erreichten, wobei die Gründe dafür verschieden waren.
Während seiner menschlichen Zeit hatte Nikolai dabei stets ein gutes Verhältnis zu seinen überlebenden Geschwistern und dessen Kinder, die seine zahlreichen Neffen und Nichten waren. Dennoch denkt er kaum noch an sie und kann sich nur noch schemenhaft an die meisten seiner Verwandten erinnern.


Nikolais erste Ehefrau – Anygwyla

Mutmaßlich im Jahr 164 heiratete Nikolai mit gerade einmal 15 Jahren die 12 jährige Anygwyla, wobei diese Ehe nicht aus ihrer beider freier Entscheidung oder gar Liebe heraus entstand, sondern durch ihren jeweiligen Vater arrangiert wurden war. Anygwyla stammte dabei nicht einmal aus dem gleichen, sarmatischen Stamm, wie Nikolai, weshalb sie sich erst am Tag ihrer Hochzeit – um genau zu sein während dieser – kennenlernten und sich glücklicherweise auf Anhieb gut verstanden. Allerdings stellte Nikolai sein Kriegerdasein stets über sein Leben als Ehemann, wenngleich er gut für seine Familie sorgte und ihnen einen gewissen Wohlstand und Ansehen ermöglichte. Aufgrund seiner häufigen Abwesenheiten lebte Anygwyla stets eng mit seiner Familie zusammen.
Ihr erstes Kind wurde nach zwei Ehejahren geboren und im Laufe der Ehe sollten noch acht weitere Kinder folgen.
Anygwyla starb im Jahr 195 nach 36 gemeinsamen Jahren in Nikolais Anwesenheit vermutlich aufgrund eines chronischen Leidens. Obwohl Nikolai zuvor sogar sieben Jahre lang nicht mal im gleichen Land wie sie gewesen war, war er seiner Frau stets treu geblieben. Er selbst behauptet zudem, dass Anygwyla und er nie wirklich ineinander verliebt gewesen waren, aber trotzdem eine Art Liebe zueinander empfunden haben.


Nikolais Kinder & Enkelkinder

Nikolai und seine Frau bekamen insgesamt vier Töchter und fünf Söhne miteinander, die er nach seinen Brüdern und seinen Vater benannte. Jedoch erreichten nur vier seiner Kinder ein Alter, in welchem man sie auch heutzutage als Erwachsene betiteln würde, wobei die Todesursachen seiner anderen Kinder zumeist auf Säuglingstode zurück zu führen waren. Von den drei überlebenden Töchtern starb zudem eine in der Zeit, als Nikolai im römischen Reich als Söldner angeheuert war. Entsprechend hatte Nikolai im Vergleich zu anderen Männern der damaligen Zeit mit den elf Kindern seiner eigenen Kinder vergleichsweise eher wenige Enkelkinder, insbesondere da auch von ihnen einige im Kindesalter verstarben.
Als seine Kinder aufwuchsen war Nikolai zudem oft aufgrund verschiedener Kriege nicht anwesend und verpasste daher mehr von ihren Kindheiten, als er mitbekam. Diesen Umstand bereut er mittlerweile, wenngleich es damals vollkommen normal gewesen war.


Levente Antropov

Nikolai war bereits stolze 50 Jahre alt, als er bei einem Jagdausflug auf Levente stieß und ihn anfänglich für ein geschätztes Mitglied einer der Nachbarstämme hielt. Gemeinsam setzten sie die Jagd fort und sprachen in dem dort möglichen Rahmen viel miteinander. Auch an den nächsten beiden Tagen trafen sie sich, bevor Levente ihm schließlich offenbarte ein Vampir zu sein und zugleich anbot Nikolai zu verwandeln, was dieser nach nur einer sehr kurzen Überlegung annahm. Schon sehr bald verband Nikolai zu seinem Ahnherren eine tiefgehende Freundschaft, die bis zu Leventes Tod im Jahr 1702 anhalten sollte. Obwohl er darüber nie offen spricht, bezweifelt Nikolai insgeheim die Todesursache von Lev, tut dies aber meistens als eine Mischung aus Wunschdenken und Paranoia von sich selbst ab. Da Nikolai zudem schon stets der Stellvertreter von Levente gewesen war, erbte er nach dessen Tod seinen Rang, führte die Arbeit aber in veränderter Gewaltintensität weiter. Zudem wurde es allgemein deutlich ruhiger um Nikolai, der auch heute noch um seinen Freund und Ahnherren trauert.


Adrian Romero Castro

Früher empfand Nikolai den ehemaligen Stellvertreter von Nate als eine sehr angenehme Persönlichkeit und nutzte die seltenen Gelegenheit, in denen er fernab seiner Sippe Zeit mit Nate verbringen konnte auch gerne dazu, um mit Adrian Kontakt zu knüpfen. Eine Freundschaft entstand jedoch nie zwischen ihnen, sodass man sie am ehesten als gute Bekannte hätte bezeichnen könnten. Mit dem Tod von Adrians Ehefrau und dessen nur wenig später begonnenen Geschäftsbeziehung zu Andrej Orlow endete Nikolais durchweg positiver Gesamteindruck allerdings schlagartig, Die heftigen Wesensveränderungen des unwesentlich jüngeren Meistervampir gefielen Nikolai nämlich überhaupt nicht, wenngleich er durchaus in der Lage war diese nachzuvollziehen. Ihr Verhältnis kann man daher am ehesten als neutral bezeichnen und Unterhaltungen zwischen ihnen bestehen aus belanglosen Höflichkeiten. All dies verhinderte aber nicht, dass Nikolai anfing Adrian hinter dessen Rücken „Fidel Castro“ bzw. „Fidel“ als Kurzform zu nennen, wobei er unabsichtlich einen Spitznamen lostrat, der an Adrian seit dem in den höheren Kreisen von Andrejs Sippe wie Pech anklebt.


Andrej Orlow

Nachdem Nikolai höchst wahrscheinlich im Jahr 199 von seinem späteren besten Freund und engsten Vertrauten Levente Antropov verwandelt wurde, lernte er nur wenig später seinen Urahn und zukünftigen Sippenherren Andrej Orlow kennen und hefte anfangs vor allem tiefe Bewunderung für den ehemaligen König ihres Volkes. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte merkte Nikolai allerdings, dass nur selten alles Gold war, was glänzte und auch in Andrej mehr Wahnsinn, als Genie zu stecken schien, wenngleich dieser damals selbst noch nicht sein eigener Herr war und daher in seinen Handlungen gehemmt war. Entsprechend war Nikolai auch nicht begeistert, als Andrej sich von Mencheres lossagte.
Sich von Andrejs Wahnsinn generell abschrecken zu lassen, kam für Nikolai hingegen nie in Frage und die meiste Zeit seines Lebens stand er dem selbsternannten Schlachtengott bewusst neutral gegenüber, obwohl er dessen Art zu handeln und herrschen oftmals nicht gut hieß. Einen tiefen Knacks bekam Nikolais Neutralität und Loyalität schließlich nach dem Tod von Levente, da dieser in den Augen des Werwolfsjägers einige Ungereimtheiten aufweist und man seiner Meinung nach keine Hochbegabung brauchte um Andrej als wahrscheinlichen Mörder zu identifizieren. Aus Mangel an echten Beweisen, die über sein Gefühl und einige nie bestätigte Hinweise hinaus gingen, versuchte Nikolai diesen Zweifel in sich bewusst zu unterdrücken und doch kann er nicht von sich behaupten, dass sein sowieso auf Höflichkeit und Gehorsam geprägtes Verhältnis zu Andrej darunter nie gelitten habe.


Ephraim Jeremias

Wirklich viel weiß Nikolai nicht über den Mann, der in Nates Sippe für so ziemlich alle Belange rund um die Sicherheit zuständig ist, doch ahnt er, dass der Ghul seinen Job ausgesprochen gut machen muss, denn bisher kam Nikolai nie etwas anders lautendes zu Ohren. Die wenigen Blicke, die der Pelzer je auf Ephraim erhascht hat, haben zudem ein recht imposantes Bild von ihm in Nikolais Kopf hinterlassen, der sich nicht an der auffälligen Optik von Ephraim stört. Aktuell ist er Ephraim zudem neutral gegenüber eingestellt, wenngleich er nie großen Wert auf Gespräche mit Nates Sicherheitschef legen würde.


Iblis

Lässt man seine menschliche Zeit außen vor, so wuchs Nikolai mit dem Wissen um die Existenz von Iblis auf, die bereits zum Zeitpunkt von Nikolais Verwandlung eine Verbindung zu Andrej pflegte. So ganz weiß der Pelzer aber nicht, was ausgerechnet die Beiden irgendwann man zusammen geführt hat oder gar wie eng die Beziehung zwischen der Dämonin und seinen Ahnherren ist. Für ihn ist Iblis augenscheinlich eines von Andrejs Betthäschen, obgleich sie ein robusteres Exemplar sein muss, wenn man bedenkt, wie lange sie diese Position schon inne hat.
Entsprechend ist Nikolais Verhältnis zu Iblis vor allem von Desinteresse und Neutralität geprägt, da er ihr keinerlei Wichtigkeit zugesteht und auch keinerlei Kontakt zu Dämonen pflegen will. Trotzdem behandelt er die Seelenhändlerin stets mit ausgesuchtem Respekt, wenn er ihr doch mal begegnete.


Maeve Sullivan

Als Nikolai noch zu Mencheres Sippe gehörte, freundete er sich mit Maeves Ehemann Liam an und lernte dadurch auch die Hexe kennen. Trotz des Umstandes, dass Nikolai später viele Hexen auf dem Gewissen haben sollte, hegte er dabei nie einen Hass gegen das spätere Covenmitglied, sondern empfand sie als eine angenehme Persönlichkeit und gute Partie seines Kumpels.
Von dem positiven Verhältnis damals ist mittlerweile jedoch nichts mehr übrig und Nikolai war froh, dass er bisher kaum noch Begegnungen mit Maeve hatte, da sich in ihrer Gegenwart sein schlechtes Gewissen regt.


Liam Sullivan

Während Nikolais Zeit in Mencheres seiner Sippe lernte er Liam kennen und freundete sich bald mit diesem an. Zwar war die Freundschaft der beiden Männer nie die aller Engste, doch war Liam letztlich einer der wenigen Freunde, die Nikolai seit seiner Verwandlung überhaupt je hatte. In den letzten Jahrhunderten vor Liams Tod kühlte die Freundschaft zudem eher auf eine gute Bekanntschaft ab, aber als Liam 1598 in einem der vielen Vampirkämpfe starb, bedauerte Nikolai nicht nur seinen Tod, sondern auch den Umstand, dass er seinem Freund während dieser Kämpfe nicht beigestanden ist.


Maia Harding

Nach einem eigentlich flüchtigen Kennenlernen auf einer der unzähligen Partys der Vampir-Highsociety ergriff Nikolai die Chance durch Maias Fälschungsdienste einfacher und deutlich freier im Verborgenen agieren zu können und sich so ohne Andrejs Kenntnisse eine Art finanzielles Sicherheitsnetz aufzubauen. Trotz der Tatsache, dass Maia entsprechend hohe Summen für ihre Arbeiten verlangt, ist der ältere Vampir sich sicher, dass die Jungvampirin nicht mal ansatzweise ahnt, wie gefährlich es eigentlich wirklich ist an Andrej vorbei zu agieren, wobei er dennoch dazu neigt ihren jugendlichen Leichtsinn zu bewundern.


Mencheres

209 Jahre lang war Nikolai ein Mitglied von Mencheres seiner Sippe, als Andrej sich schließlich im Jahr 408 n. Chr. lossagte und der spätere Werwolfsjäger somit gezwungen war ebenfalls die Sippe des Ägypters zu verlassen. Besonders begeistert war Nikolai davon nicht, was eher daran lag, dass er ahnte wohin der Weg mit Andrej führen würde, denn zu Mencheres hatte der damals noch junge Vampir keine sonderlich enge Bindung und auch viele Jahrhunderte später hat sich daran wenig geändert. Zwar ist er Mencheres durchaus das ein oder andere Mal begegnet, doch beruht ihr Verhältnis komplett auf oberflächliche Höflichkeiten und seinerseits auch Respekt.


Mikaela Fernandez

Es war eigentlich nur ein flüchtiger Blick auf ihr Kleid und sein spontanes Bedürfnis die Trägerin des auffälligen, roten Kleidungsstück um einen lateinamerikanischen Tanz zu bitten, die Nikolai während Belays Party auf Mikaela aufmerksam machte, doch kaum konnte er die hübsche Frau richtig in Augenschein nehmen, war dem Pelzer auch schon klar, dass da mehr zwischen ihnen war. Großzügig tat er dies als Lust ab, doch all das war verfolgen nachdem er Mikaela ansprach und merkte, dass die verlockende Frau in Wahrheit ein Werwolf war und somit für ihn einer Ausgeburt der Hölle glich. Schnell wurde aus seinem ursprünglichen Vorhaben ein Streit zwischen ihnen, der damit endete, dass Nikolai unter allen Umständen die großmäulige Werwölfin haben wolle, obgleich er gegenüber sich selbst verleugnete, dass dieser innere Drang sie zu besitzen nicht von Jagdlust herrührte. Sein Versuch sie Nate abzukaufen blieb vorerst jedoch ohne Erfolg, weshalb Nikolai auf andere Mittel setzte und schließlich mit der einverstandenen Mikaela von der Party verschwand, noch bevor diese endete.
Er brachte die Werwölfin außerhalb von Andrejs Reichweite und ohne dessen Wissen unter, doch anstatt sie zu foltern, verdreht Mikaela ihm zunehmend den Kopf, während Nikolai gleichzeitig klar wird, dass er die einzige Abscheulichkeit in seinen Kriegen gegen die Werwölfe gewesen war.


Nathaniel Jefferson

Die Freundschaft zwischen Nate und Nikolai entstand während ihrer gemeinsamen Zeit in Mencheres seiner Sippe und obwohl sich später bereits erste Spannungen zwischen dem Kelten und Andrej entwickelten, zerbrach die Freundschaft nicht daran. Längst ist Nate dabei sogar der einzige, noch lebende Freund, den Nikolai hat, weshalb er ihm einen hohen Stellenwert zuschreibt. Entsprechend schwer fällt es dem Pelzer dabei zuzusehen, wie sich ein Krieg zwischen Andrej und Nate anbahnt, denn Nikolai sieht sich durch seinem eigenen Ahnherren Levente dazu verpflichtet Andrej gegenüber loyal zu bleiben und dennoch schuf Nikolai sich auf der Party von Belay ein gewisses Schlupfloch, um notfalls seine Meinung ändern zu können, wenngleich die Entwendung von der Werwölfin Mikaela das Verhältnis zu Nate doch ziemlich belastet.


Polina Saizewa

Als Polina 1684 im Anwesen an Andrejs Seite auftauchte, war Nikolai sich anfangs nicht sicher, was er von dem neuen Spielzeug seines Sippenherren halten sollte und ob es sich überhaupt lohnte, sich näher mit ihr zu beschäftigen. An dem Gerücht, dass sie die neue Ehefrau von Andrej werden würde, glaubte Nikolai jedoch deutlich schneller, als der Rest nicht mehr, denn er saß schließlich praktisch in der ersten Reihe, als Levente und Polina miteinander anbandelten und sich kurz vor dem Aufbruch in dem ersten Krieg seit langem sogar verlobten. Während die Sache zwischen der Russin und seinem Ahnherren ließ, hegte Nikolai ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zu ihr, doch endete es kurze Zeit nach dem Tod von Levente ebenso abrupt, wie es angefangen hatte.
Jahre später entstand zwischen Polina und Nikolai eine Art wiederholte One-Night-Stands, wenngleich ihr Verhältnis ansonsten im Durchschnitt gesehen oberflächlich blieb.Tatsächlich gab es immer mal wieder Phasen, in denen sie sich besser oder sogar schlechter verstanden.
Dass Polina und Nate nun eine wie auch immer geartete Beziehung miteinander pflegen, löst bei Nikolai zwar gemischte Gefühle aus, doch ist er dennoch überzeugt davon, dass es beide Seiten hätte deutlich schlechter treffen können.


Valentin Sobolew

Als Nikolai noch ein Mensch war, war Valentin der König eines anderen, sarmatischen Stammes, der sich gelegentlich in relativer Nähe zu dem befand, dem Nikolai angehörte. Nikolai hörte daher zwar Geschichten über Valentin und seine gute Herrschaft, lernte ihn aber nie persönlich kennen. Dies änderte sich, als Valentin mit seiner Mutter zusammen in Andrejs Sippe eintrat, doch während Nikolai als Mensch eine positive Einstellung zu Valentin gehabt hatte, konnte er dem Vampir hingegen nicht sonderlich viel abgewinnen. Sogar jetzt noch empfindet Nikolai ihn als zu psychisch instabil und ist der Meinung, dass man sich nicht auf den ehemaligen König verlassen kann oder sollte. In der Vergangenheit arbeiteten sie dennoch gut zusammen, wenn es nötig war.


Vlad Tepesh

Obwohl Nikolai und Vlad sich einige Male begegnet sind und durchaus natürlich wissen, was sich über den jeweils anderen erzählt wird, kennen sie sich ansonsten nur höchst oberflächlich und legen auch keinen wirklichen Wert den jeweils anderen zu begegnen. Geschieht dies dann doch mal, bleibt Nikolai Vlad gegenüber sehr höflich.


Warwara Orlowa

Nikolai konnte sich nie so recht entscheiden, was er eigentlich von Warwara halten sollte, doch er war sich zumindest stets sicher, dass die Frau, die an Andrejs Seite leben musste in gewisses Mitleid verdient hatte. Viel Kontakt zu Warwara hat Nikolai zudem nie gehabt und die wenigen Male, in denen es überhaupt zu Wortwechseln kam, blieben diese sehr höflich und oberflächlich.
Für ihren Tod macht Nikolai sich zudem ein Stückweit verantwortlich, denn schließlich gehörte es zu den Aufgaben von seinem Ahnherren und ihm die Umgebung frei von Werwölfen zu halten und doch kam es dazu, dass Warwara von ebenjenen gefressen wurde.

Macken

Nikolai hat ein Faible für Feinmechanik jeglicher Art, aber er schraubt nicht nur gerne an defekten Uhren oder alten Maschinen herum, sondern baut diese Dinger auch leidenschaftlich gerne auseinander, nur um anschließend wieder zusammenbauen zu können. Da er in dem Zuge auch gleich stets die Mechanik dieser Sachen reinigt und gegebenenfalls wartet, könnte man das ganze für eine gute Sache halten, doch geht sein Interesse so weit, dass man ihn nicht längere Zeit in einem Raum lassen kann, ohne dass alles passende auseinander gebaut wird. Nikolais bisherige Wohnräume hatten daher keine Uhren, um diese Angewohnheit zu unterdrücken.

Hallo Vampir

Not a good man, but a perfect soldier

Seit wann hast du eigentlich deine hübschen Fänge und wem hast du sie zu verdanken?

Mutmaßlich hatte Nikolai bereits sein fünfzigstes Lebensjahr erreicht, als er 199 n. Chr. von Levente Antropov verwandelt wurde. Dieser war damals selbst noch ein Jungvampir und wählte Nikolai aus, um seinen ersten Vampir zu erschaffen. Da Levente sich vor seinem Tod nie von Andrej lossagte und jener zum Zeitpunkt von Nikolais Verwandlung selbst noch sehr jung war, gehörte der später als der Pelzer bekannt werdende Vampir die ersten 209 Jahre seines Vampirdaseins zu Mencheres seiner Sippe und fühlte sich dort sehr wohl. Er war daher nicht begeistert, als Andrej sich im Jahr 408 n. Chr. von Mencheres lossagte, wodurch Nikolai somit automatisch die Sippe des Ägypters verließ und zukünftig den selbsternannten Schlachtengott unterstellt war.

Im Jahr 562 n. Chr. stellte sich bei einem Trainingskampf gegen seinen Erschaffer und besten Freund Levente eindeutig heraus. Dass auch Nikolai ein Meistervampir werden würde. Er war damals 363 Vampirjahre alt und lag somit völlig im normalen Rahmen für die ersten Anzeichen. Eine eigene Sippe zu gründen stand für Nikolai jedoch niemals zur Debatte.

In den mittlerweile 1.821 Jahren seines vampirischen Lebens hat Nikolai zudem ausgesprochen viele Vampire erschaffen. So viele sogar, dass er längst den Überblick verloren hat, wie viele es genau waren. Geschätzt kommt er allerdings auf mehrere tausend Zöglinge, wobei er sich an vielleicht gerade mal einen kleinen Bruchteil noch richtig erinnert, da viele als reines Kanonenfutter erschaffen wurden waren und entsprechend schnell auf den verschiedensten Schlachtfeldern starben. Großzügig Geschätzt lebt daher höchstens nur noch 2 % aller Vampire, die er je erschaffen hat, wobei keiner von seinen Zöglingen sich je von Andrej losgesagt hat.

Wie sieht es mit deinen Fähigkeiten aus?

Die ersten, unmissverständlichen Anzeichen, dass Nikolai ein Meistervampir werden würde, zeigten sich, als er um die 363 vampirischen Jahre auf der Uhr hatte. Man kann daher grob sagen, dass er seit 1.500 Jahren den Status als Meistervampir inne hat und eine entsprechende Macht verfügt. Neben den normalen Vorteilen, die ein Meistervampir gegenüber der weniger privilegierten Artgenossen hat, kann Nikolai außerdem fliegen. Diese Fähigkeit nutzt er jedoch nur ausgesprochen selten, da er sie in Kämpfen schlichtweg als unnötig empfindet und sie nie zu spaßigen Zwecken genutzt hat. Er ist daher zwar in der Lage seine Fähigkeit souverän zu nutzen, doch gibt es weitaus geübtere Vampire darin.

Darüber hinaus wuchs Nikolai praktisch mit Kampftraining auf, wobei sehr schnell ernst für ihn daraus wurde. Schon vor seinem fünfzehnten Lebensjahr war er an kriegerischen Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen beteiligt, wobei es natürlich auch zu tödlichen Kämpfen kam. Im für damalige Verhältnisse hohen Alter diente Nikolai zudem als Söldner im römischen Reich. Entsprechend ist der Pelzer ein extrem erfahrener Kämpfer und war sich dabei nie zu schade neue Kampftechniken zu lernen. Kurz nach seiner Verwandlung bekam er außerdem eine sehr umfangreiche Kampfausbildung durch die Leute von Mencheres.
Wie jeder Krieger seines Volkes war auch Nikolai als Mensch sehr geübt im Umgang mit dem Reflexbogen, langen Lanzen, Dolchen und langen, zweischneidigen Schwertern, wobei er all jene Waffen sowohl vom Boden, als auch vom Pferderücken aus gleichermaßen gut verwenden konnte. Durch seine Leidenschaft für die Jagd wurde seine Treffsicherheit mit dem Bogen zudem stets weiter geschult, wenngleich er beim Bogenschießen mittlerweile ein kleinen wenig aus der Übung geraten ist. Längst gehören aber nicht nur solche altmodischen Waffen in sein Repertoire, doch herkömmliche Schusswaffen werden von Nikolai trotzdem eher seltener genutzt, was aber eher seinen traditionellen Einstellungen, als mangelnder Fähigkeit mit ihnen umzugehen, geschuldet ist. Er gilt außerdem als sehr guter Taktiker.

Seine Leidenschaft für die Jagd sorgte außerdem dafür, dass Nikolai im Laufe der Zeit eine perfide Leidenschaft in der Jagd auf Werwölfe fand und mittlerweile nicht umsonst einer der erfolgreichsten und womöglich der bekannteste Werwolfsjäger überhaupt ist. Wie viele der Gestaltenwandler er auf dem Gewissen hat, ist dabei zwar unbekannt, doch war er direkt und indirekt an den Morden Tausender beteiligt. Nikolai ist allerdings vor allem darin geübt gegen die menschliche oder die Bestiengestalt zu kämpfen, wobei er in der Ausübung seiner Massenmorde offene Konfrontationen aus taktischen Gründen vermied, was ihn aber nicht zu einem weniger gefährlichen Gegner machte. In einem langwierigen Verfahren schaffte es Nikolai außerdem dich weitest gehend gegen das Gift der Werwölfe zu immunisiere, weshalb es eine sehr hohe Dosis braucht, bis es eine vernünftige Wirkung auf ihn hat.

Lebenslauf

Guilt is like rust – it is slow, but powerful, and it eats the people alive

@Andrej Orlow || @Maeve Sullivan  || @Mencheres || @Nathaniel Jefferson

Wahrscheinlich 149 n. Chr. - Nikolais Geburt

Viel ist über die Geburt von Nikolai nicht bekannt. Neben einem genauen Datum lässt nämlich nicht mal mehr eingrenzen, zu welcher Jahreszeit er geboren wurden war und selbst die Jahreszahl basiert eher auf eine Schätzung, als auf hundertprozentiges Wissen. Ebenso unsicher ist, an welchem Ort genau Nikolai das Licht der Welt erblickt hat, doch durch die üblichen Weidegebiete seines Stammes liegt es Nahe, dass es in einem der vielen Täler rund um den Fuße des südlichen Uralgebirges gewesen sein wird. Er gehörte somit den sarmatischen Stamm der Alanen an, wobei sein Stamm eine winzige Untergruppe war. Sein gebürtiger Name lautete außerdem Nikkola und trotz des Umstandes, dass ihn so schon lange niemand mehr nennt, hört er noch immer perfekt auf diesen.

Nikolai war zudem das neunte Kind seiner Eltern, die insgesamt vierzehn gemeinsame Kinder bekommen sollten. Von seinen neun Schwestern und vier Brüdern erreichten viele jedoch nicht das junge Erwachsenenalter, wobei die Ursachen dafür vielfältig waren. Da sein Vater ein angesehener Krieger des Volkes war, wuchs Nikolai mit einem gewissen Wohlstand auf, auch wenn die Definition dessen damals einfach noch gänzlich anders war als heute.


Von ca. 149 bis 164 n. Chr.

Nikolai wuchs als typischer Nomade der Alanen auf. Die Viehzucht, die ihr Volk am Leben hielt, sorgte dabei dafür, dass aufgrund dem Mangel an dauerhaften Weidegründe das stetige Weiterreisen von Nöten war, weshalb die ledernen Wände eines Zeltes einst sein Zuhause waren und seine menschlichen Erinnerung prägen. Da Pferde einen Großteil der sarmatischen Viehzucht bildeten und dabei nicht nur Nahrung, sondern auch ein Transportmittel waren, lernte Nikolai praktisch laufen und reiten gleichzeitig, was ihn später als Krieger sehr zugute kam. Aufgrund des Wohlstandes seiner Familie hatten sie jedoch nicht nur die imposanten Huftiere, sondern konnten sich auch Schafe und Ziegen leisten, wodurch sie eine vergleichsweise gute Ernährung hatten.

Idyllische Lagerfeuer unter unendlich weiten Sternenhimmel und Pferdefleisch in Hülle und Fülle waren aber längst nicht alles, was das sarmatische Nomadenleben zu bieten hatte, denn die Lebensbedingungen um den Ural herum waren hart und viele blutige Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen, die aufgrund der knappen Ressourcen praktisch unvermeidbar waren, waren beinah an der Tagesordnung. Hinzu kam, dass auch Kälte kein Unbekannter der Nomaden war und zusätzlich für eine hohe Sterblichkeit unter ihnen sorgte.


164 n. Chr. - Hochzeit mit seiner Frau Anygwyla

Mit ungefähr fünfzehn Jahren galt Nikolai in seinem Volk als erwachsener Mann, weshalb es wenig überraschend war, dass sein Vater eine Hochzeit für ihn arrangierte. Die hübsche, gerade einmal zwölf Jahre alte Anygwyla hatte dabei vermutlich sogar noch weniger Mitspracherecht als Nikolai, doch trotz des Umstandes, dass sich dadurch das Anygwyla aus einer anderen Untergruppe der Alanen stammte erst bei der Hochzeit kennenlernten, verstanden die Beiden sich ziemlich gut. Um seine Ehefrau und zukünftige Kinder zu versorgen begann Nikolai dabei nun auch selbstständig Pferde zu züchten, allerdings reichte dies nicht lange zum Leben. Schlechte Wetterbedingungen sorgten für eine allgemeine Nahrungsmittelknappheit, die zu mehr Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen führten. Kriegerische Auseinandersetzungen waren dabei für den jungen Mann keine Unbekannten, sodass er die Chance nutzte und sich vorerst auf ein Leben als Krieger, anstatt des eines Ehemannes konzentrierte.


167 n. Chr. - Geburt seines ersten Kindes

Da Nikolai anfangs recht wenig Interesse daran hatte eine Familie zu gründen und lieber davon träumte ein ebenso bekannter Kämpfer, wie sein Vater zu werden, dauerte es zwei Jahre bis sein erstes Kind geboren wurden war, welches eine Tochter war. Neben seiner Tätigkeit als Krieger mauserte Nikolai sich außerdem zu einem noch besseren Jäger, wenngleich die Jagd nie dafür ausreichte, um seine Familie vollständig zu ernähren.


188 n. Chr. - Reise ins römische Reich

Fünf Söhne, die er nach seinen Brüdern und seinen Vater benannt und viel Töchter brachte die Ehe von Nikolai und  Anygwyla hervor. Nur vier der neun Kinder erreichte dabei aber ein Alter, in dem man sich heutzutage als Erwachsene bezeichnen würde, wobei nur einer seiner Söhne überlebte.

Trotz dessen, dass Nikolai mit 39 Jahren praktisch schon als alter Mann galt, ließ er sich kurz nach der Geburt seines letzten Kindes im Jahr 188 n. Chr. zur finanziellen Unterstützung seiner Familie als Söldner des römischen Reiches anheuern. Seine Pferdezucht und die Versorgung seiner Familie übernahm währenddessen sein Schwiegersohn, der Nikolais älteste Tochter geheiratet hatte.

Während seiner Zeit im römischen Reich lernte Nikolai unweigerlich viel über deren Kultur, sowie ihre Sprache und Art zu kämpfen. Ungewöhnlich für ein Mann seiner Zeit war es aber, dass Nikolai trotz seiner langen Abwesenheit Anygwyla stets treu geblieben ist.


195 n. Chr. - Rückkehr in seine Heimat

Zwar war es schwer gewesen seinen Stamm wiederzufinden, doch kehrte Nikolai nach sieben Jahren der Abwesenheit wohlbehalten zurück. Er erfuhr er bei seiner Rückkehr, dass eine weitere seiner Töchter verstorben war, war aber zugleich glücklich darüber, dass Anygwyla noch lebte. Im gleichen Jahr starb allerdings auch sie mutmaßlich an einer chronischen Krankheit.

Mittlerweile gehörte Nikolai außerdem zu den ältesten Männern seines Stammes und wurde daher sehr geschätzt. Die gesundheitlichen Zipperleien, die das Alter und die vielen Kampfverletzungen mit sich brachten, hielten den Sarmaten jedoch nie davon ab, weiterhin als Jäger und Krieger aktiv zu sein, wobei Nikolai sich fest vorgenommen hatte eines Tages im Kampf zu sterben.


199 n. Chr. - Verwandlung in einen Vampir

Bei einem seiner Jagdausflüge traf Nikolai auf Levente Antropov und hielt in für das Mitglied eines anderen, freundlich gesonnenen Stammes. Sie sprachen daher viel miteinander über die verschiedensten Dinge und hielten auch in den nächsten zwei Tagen Kontakt bis Lev ihm schließlich offenbarte ein Vampir zu sein und im gleiche Atmenzug anbot ihn zu verwandeln. Nikolai stimmte dem Angebot nach nur kurzer Überlegung zu, denn ihn faszinierten die Fähigkeiten und die Überlegenheit eines Vampires, wobei es ihn zusätzlich in der Entscheidungsfindung beeinflusste, dass für seine Familie Geld und Einfluss bei der Sache herausspringen sollten. Noch im Sommer des gleichen Jahres wurde Nikolai daher in einen Vampir verwandelt. Da Andrej – Leventes eigener Erschaffer – sich aufgrund seines jungen Alters noch nicht von Mencheres losgesagt hatte, gehörte Nikolai die ersten Jahrhunderte als Vampir zu der Sippe des alten Ägypters und knüpfte dort Kontakt mit verschiedenen Vampiren. Schon bald schloss er nicht nur tiefere Freundschaft zu Levente, sondern auch zu Nathaniel Jefferson und Liam Sullivan, dessen Frau Maeve Sullivan er ebenfalls kennenlernte. Doch sein neues Leben als Kreatur der Nacht hielt nicht nur Freundschaften bereit, sondern ermöglichte ihn nochmals eine ausführliche Kampfausbildung.


209 n. Chr.

Die ersten Jahre als Babyvampir rauschten förmlich an Nikolai vorbei, da es so viel Neues zu lernen gab und sich im gleichzeitig so viele Möglichkeiten öffneten. Im Jahr 209 n. Chr. schlief er zudem erstmalig nach dem Tod von Anygwyla mit einer Frau. Ansonsten genoss Nikolai weiterhin die Gesellschaft seiner Freunde und Bekannten und erfreute sich an seinem vampirischen Dasein.


341 n. Chr.

Zum ersten Mal seit seiner Verwandlung war Nikolai wieder in einem kleineren Krieg verwickelt. Ihm entging dabei nicht, dass die Kämpfe unter Vampiren nochmals brutaler und grausamer waren, doch war Nikolai damals keineswegs abgeschreckt davon, sondern fühlte sich nach jedem noch so kleinen Sieg regelrecht berauscht.


364 n. Chr. - Verwandlung seines ersten Zöglings

Eigentlich hatte Nikolai nie vorgabt selbst Vampire zu erschaffen, da ihm die Verantwortung, die damit einher ging, zu groß und lästig erschien, doch im Winter des Jahres 363 n. Chr. brach er sein Vorhaben und verwandelte seinen ersten Zögling, zu dem er schließlich ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Danach folgten unzählige, weitere Zöglinge, von denen nur noch ein geringer Bruchteil am Leben ist.


408 n. Chr. - Andrejs Lossagung

Nikolai war nicht sehr erbaut darüber, als sein Urahn Andrej sich im Jahr 408 n. Chr. von Mencheres lossagte und als blutjunger Meistervampir seine eigene Sippe zu führen begann. Immerhin kannte Nikolai Andrej und dessen fragwürdigen Ansichten, was ein erstrebenswertes Leben sei zu genüge, weshalb er sich nicht sicher war, wie lange sein Urahn ohne den direkten Schutz von Mencheres durchhielt. Darüber hinaus vermisste Nikolai schnell die vielseitigen Kontakte mit den anderen Vampires aus Mencheres seiner Sippe, doch fügte sich ohne offen hervor getragene Beschwerden oder sich selbst zu bemitleiden in die neue Ordnung ein.

Natürlich dauerte es keineswegs lange bis Andrej die ersten Kriege führte und es dauerte nicht lange bis Nikolais anfängliche Zweifel von den Hochgefühlen der Siege zerstreut waren. Das Gefühl praktisch unbesiegbar zu sein veränderte den jungen Vampir allerdings bald.


562 n. Chr. - Entdeckung des Meistervampirdaseins

Seit Andrej sein eigener Herr war, hatte Nikolais Leben sich stark verändert, denn Krieg, Gewalt und Kadavergehorsam standen an der Tagesordnung. Während seiner zahlreichen Trainingskampfe mit Lev  gab es im Jahr 562 n. Chr. schließlich die ersten unumstößlichen Beweise dafür, dass Nikolai ein  Meistervampir werden würde, was ihn mit viel Stolz und noch mehr Hochmut erfüllte.


612 n. Chr.

Obwohl er zuvor gemeinsam mit Lev schon einige vereinzelte Werwölfe bis hin zu kleinen Gruppen der Gestaltenwandler ermordet hatte, zogen sie im Jahr 612 n. Chr. erstmalig gegen ein mittelgroßes Rudel in den Kampf. Zwar gingen sie siegreich aus dem schieren Genozid hervor, doch starben viele ihrer Leute, worunter auch zahlreiche seiner Zöglinge gewesen waren.
Schon zu diesem Zeitpunkt sah Nikolai in Werwölfen nur Bestien und kein Funken Menschlichkeit, sodass er die Kämpfe gegen sie vor allem als einen aufregenden Nervenkitzel und eine herausfordernde Jagd betrachtete.


ca. 1020 n. Chr.  - Krieg gegen Werwölfe

Ohne es zu bemerkten war Nikolai seinem Urahn immer ähnlicher geworden und fand sein persönliches Glück in Kriegen und dem Jagen von Werwölfen, wobei zunehmend auch Hexen und Höllenhunde die Hauptdarsteller seiner grausamen Jagdprogramme waren, wenngleich er Werwölfe als Opfer stets bevorzugte. Um 1020 n. Chr. lieferte er sich an der Seite von Levente einen regelrechten Wettbewerb mit Gleichgesinnten, was schließlich in den letzten, großen Krieg zwischen Vampire und Werwölfe gipfelte. „Der Pelzer“ war somit geboren und künftig verdrängte der prägnante Spitzname seinen eigentlichen Namen aus dem Gedächtnis der Leute, doch Nikolai störte sich daran kaum. Stattdessen ging er weiterhin dem nach, was er als seine Bestimmungen und einen Sport sah. Man geht davon aus, dass er in seinem gesamten Leben weit über 500 Werwölfe eigenhändig ermordete und an dem Tod tausender indirekt beteiligt war. Doch war die Menge, der getöteten Gestaltenwandler nicht das einzige Verächtliche an ihrem widerwärtigen Hobby, denn während des inoffiziellen Wettkampfes kam es bald dazu, dass die verschiedenen Jäger sich bald auch in puncto Grausamkeit übertreffen wollten und auch Nikolai ließ sich in diesen Teufelskreis hineinziehen. Einzig und allein Kinder verschonte Nikolai selbst. Er fand außerdem ein lukratives, geheimes Nebengeschäft in den Handel mit Werwölfen, denn seiner Meinung nach unterstützte er damit nicht das Überleben einer Rasse, sondern minimierte das Risiko sein“Lieblingsjagdvieh“ dauerhaft zu verlieren, weshalb er hauptsächlich „Zuchtprogramme“ belieferte, aber diese nicht sonderlich gut kontrollierte.


1443 – Tod von Warwara Orlowa

Fast schien es so, als ob die noch lebenden Werwölfe Nikolai mit verhöhnen wollten, als sie im Jahr 1443 den wohl einzigen, echten Sieg über die Jäger ihrer Rasse feierten. Als Warwara, Andrejs Ehefrau, nämlich spazieren ging, fiel ein kleines Rudel über sie her, fraß sie erst lebendig und tötete sie schließlich. Bis heute sieht Nikolai einen Teil der Schuld bei sich, da es immerhin auch seine Aufgabe gewesen wäre, die Werwölfe aus jenem Gebiet fern zu halten. Seine Trauer um Warwara im speziellen ist jedoch gering.


1530 bis 1684

Erstmalig verbrachte Nikolai über ein Jahrhundert mehr Zeit im Ausland, als in seiner Heimat. Vorwiegend bereiste er dabei Mitteleuropa und trieb die Hexenverfolgung auf Andrejs Geheiß voran, während er selbst nur ein geringes Interesse an der Auslöschung der Magischtalentierten hatte. Er stimmte jedoch sowohl seinem Ahnherren, als auch dem Hohen Rat der Vampire darin zu, dass Hexen eine große Gefahr für die Vorherrschaft der Vampire darstellten.


1598 – Tod von Liam Sullivan

In den letzten Jahrhunderten war Liam Sullivan zwar eher ein Bekannter gewesen, als dass er und Nikolai eine echte Freundschaft gepflegt hatten, doch bedauerte der sarmatische Werwolfsjäger den Tod von Liam dennoch sehr und bereute es diesem nicht bei seinem Kampf beigestanden zu sein.


1702 – Tod von Levente Antropov

Der erste Krieg, zu dem Andrejs Sippe nach der wahrscheinlich längsten Kriegspause überhaupt aufgebrochen war, endete schließlich im Jahr 1702 siegreich und Nikolai freute sich sehr darauf zuhause die Hochzeit seines geliebten Ahnherren feiern zu dürfen, als es laut Andrejs Aussage überraschend zu einem verheerenden Angriff auf die Vorhut kam und Lev dabei sein Leben verlor. Für Nikolai brach damals eine Welt zusammen, da er nie geglaubt hatte, dass dieser Tag je kommen würde und zugleich zweifelte er an Andrejs Geschichte, da mehrere Details einfach nicht zu stimmen schienen.
Da er jedoch nie eindeutige Gewissheit darüber bekam, was mit Lev wirklich geschah, betrauerte er seinen besten Freund nur, anstatt seinen Tod zu rächen. Wenig überraschend war Nikolai zudem derjenige, der Leventes Rang als Befehlshaber über die Jagd auf die Werwölfe und andere Wesen erbte und bis heute versucht Nikolai diesem Erbe gerecht zu werden. Von Anfang an legte er dabei aber weniger wert auf brachiale Gewalt, sondern legte sein Augenmerk auf die Taktik und Effizienz der Jagden und entschied zeitgleich daher künftig „humanere“ und vor allem schnellere Todesarten für die Gestaltenwandler zu bevorzugen. Insgesamt wurde es deutlich ruhiger um Nikolai.


1930 – Umzug nach Nowosibirsk

Andrejs Sippe verlegte ihr Hauptanwesen von Moskau in die Nähe der neu entstandenen Stadt Nowosibirsk im Süden von Sibirien, weshalb auch Nikolai zwangsläufig umzog. Viele Jahrhunderte war er das rege Treiben des Moskauer Nachtlebens gewohnt und empfand seine neue Umgebung somit vor allem furchtbar öde und frei von jeglichen Charme. Nicht einmal die imposante Optik des Wohngebäudes konnte Nikolais Abneigung minimieren, der lediglich Gefallen an den dichten Wald fand, der das riesige Grundstück umgab.


1976

Eines Tages wachte Nikolai auf und stellte fest, in was für einem beschissenen Leben er eigentlich feststeckte und es keinen akzeptablen Ausweg daraus für ihn gab. Das schlimmste an dieser Erkenntnis war für den Pelzer, dass er nicht mal sagen konnte, wann das Hochgefühl der vergangenen Tage angefangen hatte zu verschwinden und die taube Leere Einzug erhalten hatte, denn er was sich fast sicher, dass diese schon vor Leventes Tod existiert hatte: Etwas zu verändern kam für Nikolai aber nicht in frage, denn keineswegs wollte er das Andenken seines Ahnherren entehren.


2016 – 2019

In der Vergangenheit hatte Nikolai in unzähligen Kriegen gekämpft, doch nie waren sie in so kurzen Abständen zueinander gewesen, wie es seit 2016 der Fall war. Wenn überhaupt gab es in den letzten Jahren nämlich höchstens sehr kurze Unterbrechungen und ein Grund, wieso es plötzlich überhaupt keine kriegsfreien Phasen zu geben scheint, ist Nikolai nicht ersichtlich. Trotzdem versuchte er nie etwas zu ändern, sondern fügte sich Andrejs Wahnsinn.


Dezember 2019 bis Ende Januar 2020

Als sich ein neuer Krieg eröffnete, hatte Nikolai anfangs überhaupt nicht auf dem Schirm, dass der neue Gegner Lassiter zu seinen eigentlichen Freund Nathaniel Jefferson gehörte. Ihm gefiel diese Auseinandersetzung daher keineswegs, doch unternahm er auch nicht aktiv etwas dagegen irgendwas zu ändern oder gar zu verhindern.


Februar 2020

Erstmalig seit langem war Nikolai länger als eine Woche am Stück in Nowosibirsk anwesend, als die Truppen erneut aufbrechen mussten und der Pelzer ebenfalls nach Milwaukee verschoben wurde. Dabei wurde ihm schnell klar, wer nun Andrejs Missfallen geweckt hatte und der drohende Krieg zwischen seinem Sippenherren und seinem einzigen noch lebenden Freund missfällt Nikolai zutiefst. Noch überwog aber der altvertraute Kadavergehorsam.


30. & 31. März 2020

Auf der Party von Belay Jumah traf Nikolai auf Nates Werwölfin Mikaela und befindet sich plötzlich in einem Wirrwarr aus Abneigung und Anziehung gegenüber der Werwölfin, die er mittels eines nicht von Nate erlaubtes Deals mit nahm und nun sicher verwahrt. Noch ist Nikolai sich aber nicht bewusst, dass er sich an einem Scheitelpunkt in seinem Leben befindet.

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